inicio mail me! sindicaci;ón

Klingsors Letzter

Archive for Februar, 2007

Meine sechs Normalitäten

Da ich auch einmal ein Stöckchen beantworten will, das so nett vom Herrn Thornthrop herübergeflogen ist, also hier nun meine sechs normalsten Besonderheiten.
1. Ich habe drei Tage darüber nachgedacht, ob ich dieses Zeug mitmache oder verreiße. Nun muss ich mich zusammenreißen, dass ich nicht beginne mich für meine Entscheidung zu rechtfertigen (wenn ich es getan hätte, hätte ich mich wohl auf zweitens berufen und darauf, dass es nur Schickimicki ist, sich selbst Kuriositäten zuzuschreiben).
2. Ich glaube von mir selbst, dass ich normal bin.
3. Wenn ich mich stark konzentriere, kommt meine Zunge heraus, was recht witzig aussieht und ich immer dann versuche abzustellen, wenn mich jemand wieder einmal darauf hinweist.
4. Ich nehme nach dem 70/30 Prinzip wahr: 70 Prozent nehme ich mich und meine Wirkung auf andere wahr und zu 30 Prozent nehme ich mein Umfeld wahr.
5. Während ich rede, finde ich bereits drei Gegenargumente gegen das was ich gerade sage. Deshalb verstumme ich oft.
6. Obwohl ich obstphob bin, liebe ich die wunderbaren Früchte des Kakaobaums.

Anforderungen aus der Nische

Eines der größten Probleme der Universität ist, dass die Dozenten, keine Ahnung davon haben, wie ein Studentenleben aussieht und dass es nicht nur aus dem einen kleinen Fach besteht, in dem die Dozenten tätig sind. Wie meine Mitbewohnerin schön zusammenfasste, ist es für die Dozenten allerdings eine Notwendigkeit genau das zu tun, um ihrem Fach eine Daseinsberechtigung zu geben. Jeder der Abstriche in seinen Anforderungen an die Studenten macht, stellt sein eigenes Fach in Frage. Warum konnte ich denn nicht ins Examenskolloqium der drei Professoren gehen, bei denen ich ein halbes Jahr später Prüfung schreibe? Eigentlich unverständlich, da ich doch bloß meine Magisterarbeit nebenbei schrieb.
Auch wenn es utopisch ist: Wie wäre es denn mit einer realistischen Einschätzung des eigenen Faches, einer Einordnung des eigenen Faches in den Reigen all der anderen genausowichtigen Fächer, einen Gesamtblick auf das Studium und nicht nur einen Nischenblick auf sein Fach und seine Studenten. Es ist in etwa so, als ob man von einem Zehnkämpfer erwarten würde, dass er wenn er einmal die eine Sportart ausübt, all die anderen neun vergisst, die noch immer auf seinen Schultern lasten und für die er ebenso trainieren muss. Er soll dann mit seinem ganzen Herzen und aller Kraft zu einem Speerwerfer werden oder zumindest so tun.

Oscars? O scars! Os’ cars!

Verständlicherweise kann man beim Kinohopping oft die wahre Qualität eines Filmes nicht einschätzen. Das war mir sofort klar, als wir uns kurz “Das Leben der Anderen” ansahen. Aber ich konnte an dem Ausschnitt erahnen, dass es grundsätzlich ein guter Film sei, dass er nur in seiner Langsamkeit und Ruhe nicht für das Kinohopping ausgelegt war. Ganz anders verhielt es sich allerdings bei “Unter Feinden”, von dem wir den kompletten Schluss sahen, weil wir noch warten mussten, bis die anderen Kinos gereinigt worden waren und sich dieser Film dank seiner Überlänge idealerweise anbot. Banal und langweilig könnte man ihn umschreiben, typisch Hollywood. Vielleicht war auch bloß die Synchronisation schlecht. Ein äußerst durchschnittlicher Film, der allerdings mit großen Schauspielern auftrumpfen konnte, die sich allerdings dem Niveau des Films anpassten. Warum dieser Film die wichtigsten Oscars (Bester Film, beste Regie) gewonnen hat, ist mir schleierhaft.
Anmerkung am Rande: Immer häufiger werden Handys in Thrillern oder Actionfilmen zum Spannungsaufbau eingesetzt. Beim neuen James Bond basiert die finale Pointe auf dem Einsatz eines Handys. Bei “Unter Feinden” wird Spannung allein dadurch aufgebaut, dass man mit einer unterdrückten Nummer auf dem Handy eines Toten anruft. Diese Technik hat den Sprung nach Hollywood geschafft, sie ist prominent und wird genussvoll in Szene gesetzt – ganz im Gegensatz beispielsweise zum USB-Stick oder dem Erdgasauto.

Spiegelungen

Manchmal sagt man etwas über andere und spürt in demselben Moment ein flaues Gefühl im Magen, weil man ahnt, dass es genauso gut auf einen selbst zutreffen könnte. “Er ist so viel und sieht sich dennoch nicht.” Oder man sieht ein Theaterstück und wird selbst und in seinen Beziehungen zu anderen in dessen Zeilen gespiegelt. (Erstaunlich daran ist eigentlich, dass das heutzutage noch möglich ist, aber es basiert ja auf einem alten Roman.) Hermine zu Harry: “Seit einer halben Stunde weiß ich, dass du Harry heißt. Ich weiß es, weil ich dich gefragt habe. Du aber willst nicht wissen, wie ich heiße.”

P.S.
Das traurige an solchen Spiegelungen ist allerdings, dass sie immer auch die Situation selbst verdecken. Aber vielleicht ist die Welt auch ein halbdurchlässiger Spiegel. Es gibt Menschen, die blicken nur aus einem bestimmten Winkel und sehen immer nur sich selbst, entweder um sich weiter herauszuputzen (Egozentriker) oder aus der Angst, nicht schön zu sein (verkappte Egozentriker). Andere blicken unbedarft durch das Glas und sehen die Welt unverstellt, ganz natürlich, ohne Meta. Vielleicht sollte man irgendwann lernen zwischen beiden Blicken wechseln zu können. Der erste ist vermutlich der tiefere, der zweite ist der glücklichere.

Die Situation II

Wie ich schon einmal schrieb, fühle ich mich in dem neuen Layout (noch) nicht heimisch. Ich habe noch nicht die Inhalt gefunden, die ich darin vermitteln kann. Anfangs dachte ich, ich könnte einfach so weitermachen, aber das alles ist fremd, auch wenn ich es selbst ausgesucht habe und ein wenig sogar mitgestaltet habe. Ich bewundere die Leute, die nach ihrem Umzug einfach so weiter schreiben können. Es ist wie ein realer Umzug, man braucht eine Weile um sich an die neue Gegend zu gewöhnen, den Aufbau der Wohnung zu verinnerlichen, beim Wasserhahn automatisch richtig zu greifen. Am ehesten braucht man wohl aber Rituale, um in die neue Wohnung, den neuen Lebensraum zu finden. So etwas hatte ich in meinem alten Blog nicht und werde ich nun auch hier nicht haben. Er war gewachsen, entstanden aus den abstrusesten Momenten, wie eine Blume, die zufälligerweise auf einer Wiese besser gedeiht, weil ein kleiner Spalt Licht durch einen Baum fällt (bei mir war es ironischerweise so, dass sie besser gedeihte, weil Schatten auf sie fiel). Diese Blume wurde nun versetzt samt Wurzeln und steht auf einer völlig anderen Wiese, muss sich orientieren, muss sich Kraft und Farben erst wieder suchen, besonders auch, da sie eine Blüte geschaffen hatte und die Erschöpfung nur ein Teil der Schöpfung ist. Dass die Wurzeln greifen, dauert.
Ich finde erst langsam wieder hierher zurück.

Die Situation

Es ist so absurd, zu versuchen, nachdem man monatelang frei gearbeitet hat, sich seine Zeit schön eingeteilt hat, seine eigenen Gedanken zu Papier gebracht hat, ein eigenes kleines Werk entwickelt hat, nach dieser Erfahrung ist es absurd, in eine Welt zurückzufallen, die auf auswendig lernen basiert, die verlangt, dass man Sätze in Satzbäume auflöst, Worte in Morpheme auseinandernimmt, kurzum, die absolut nicht mehr eigenständiges hat und in der man nur mit Müh und Not mit seinem eigenen Willen Fuß fassen und eine Motivation finden kann.

Mover und Shaker

“Mover and Shaker” – ist das jetzt der neue IN-Begriff. Was soll das? Überall wird diese Wortgruppe verwendet als sei es ein gängiger Begriff, als sei man hip, wenn man den Begriff verwendet. Normalerweise kommen Begriffe nicht so schnell in Mode, sondern bewegen sich langsam und gemächlich durch die Gespräche und finden sich irgendwann in geschriebenen Texten wieder. Hier scheint es anders. Wahrscheinlich diffundierte der Begriff aus diesem Interview in den Sprachgebrauch der Bloggeneration, erst um nur die Vanity Fair schlecht zu machen, dann um andere Gruppen zu Movern und Shakern zu degradieren.

Schavan und das Bundesbildungsministerium oder: Die Letzte macht das Licht aus

Wer hätte gedacht, dass ein Ministerium so schnell zugrunde gewirtschaftet werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist seit der Föderalismusreform überflüssig, das Hochschulrahmengesetz nur noch Makulatur. Das ist Annette Schavans Verdienst. Sie ist die Abrissbirne des föderalistischen Regelungsanspruchs. Wie kann man auch jemanden der Folgendes sagt, zur Bundes(!)bildungsministerin machen:

Wir wollen drei Dinge: Erstens eine klare, ausschließliche Zuständigkeit der Länder für Bildung. Zweitens wollen wir weiterhin Forschungsorganisationen gemeinsam mit dem Bund fördern. Drittens müssen die Länder für die Hochschulen zuständig sein. Das bedeutet auch, dass das Hochschulrahmengesetz auf das absolut Notwendige, insbesondere die Anerkennung von Abschlüssen, reduziert wird, wenn nicht sogar ganz abgeschafft wird. (SZ, 05.07.2004)

Das klingt nicht nach einem Bewerbungsschreiben für ein Amt, dass gerade aus der Erkenntnis gegründet wurde, dass die Kulturhoheit der Länder allein nicht ausreicht, um gut ausgebildete Fachkräfte mit vergleichbaren Abschlüssen zu bekommen und einen fairen Zugang zu diesem Bildungsweg zu gewährleisten. Als das Bundesbildungsministerium 1969 gegründet wurde, war die Rhetorik der Bildungskatastrophe und dem Sputnikschock geschuldet: Wir brauchen mehr Akademiker, um internationale wettbewerbsfähig zu sein. Heute wird das Ministerium trotz oder sogar mit derselben Rhetorik abgewickelt.
Im Jahr 2004 scheiterte die Föderalismusreform hauptsächlich an den Zuständigkeiten für die Bildungspolitik. Annette Schavan war damals Koordinatorin der CDU-regierten Bundesländer und verantwortlich für das Scheitern der von der SPD ausgerufenen und von der CDU unterstützten Exzellenzinitiative. 2006 war sie selbst Bundesbildungsministerin und konnte die Föderalismusreform mit den von ihr geforderten Umbauten selbst durchwinken. Sie stutzte ihr eigenes Minsterium klein und machte es faktisch überflüssig: Die Länder können mit konkurrierender Gesetzgebung von allen Bundesregelungen bei Studienabschlüssen und Studienzulasung abweichen. Der Bund gibt den Ländern Geld für den Hochschulbau, darf aber ab 2013 nicht mehr mitreden bei der Verwendung der Gelder. Das Bafög wird ausgehöhlt. Die Zentrale Vergabestelle für Studienplätze wird vermutlich der nächste Angriffspunkt für Schavan, denn es war immer die zentrale Forderung, Studiengebühren erheben zu dürfen und die Hochschulen ihre Studenten selbst auswählen zu lassen. Der Bund hat keine regelnden Kompetenzen mehr. Nach Schavan kann dieses Ministerium geschlossen werden.
Vielleicht sollte Schavan das “Bundesministerium für Bildung und Forschung” zuvor ehrlicherweise aber noch umbenennen: in “Bundesministerium für Exzellenz”. Dann hätte sie beide Vorstellungen, die sie mit ihrer Politik vertritt, vereint: Die exzellente deutsche Forschung samt allen Spitzenuniversitäten und Exzellenzinitiativen und die ausgesiebten exzellenten Studenten, die schön ihre Studiengebühren mit einem Kredit bezahlen.

Schavan und das Bafög oder: Wenn man den Bock zum Gärtner macht.

Das Bafög wird wieder nicht erhöht. Seit 2001 stagniert es auf dem gleichen Stand, obwohl eine Erhöhung um 10,3 Prozent allein aufgrund der Preissteigerung angebracht wäre (nach Einschätzung des vom Bildungsministerium eingesetzten Bafög-Beirats). Die zuständige Bundesbildungsministerin Annette Schavan verteidigt die Nichterhöhung und sagt, es sei momentan mit Blick auf die Haushaltskonsolidierung “nicht verkraftbar”. Das ist das Totschlagargument, das immer dann zum Einsatz kommt, wenn man etwas grundsätzlich nicht will, es aber aus sozialen Gründen nicht erklärbar ist, es abzulehnen.
Man hätte vermuten können, dass eine Ministerin versucht, für ihr Ressort möglichst viele Mittel zu gewinnen. Stattdessen hält sich Annette Schavan gelinde gesagt zurück. (Auf dem früher danebenstehenden Foto war sie mit Angela Merkel und dem Porsche-Vorsitzenden Wendelin Wiedeking auf einem Privat-Foto (!) zu sehen. Quelle: www.annette-schavan.de) Schavan mag das Bafög nicht. Viel lieber hätte sie eine über Kredite laufende Studienfinanzierung. Das darf sie bloß nicht sagen, weil das Bafög mittlerweile das allerletzte Überbleibsel der Idee ist, dass es sinnvoll sei, dass möglichst viele Kinder aus allen Schichten studieren. Als Kultusministerin in Baden-Württemberg war sie an vorderster Front der Studiengebühreneinführer und forderte bereits 2000 im neuen Grundsatzpapier der CDU eine Mischfinanzierung aus Studiengebühren und Studienkrediten ohne ausdrückliche Erwähnung des Bafög. Das heißt im Klartext: Studenten zahlen Studiengebühren und können sie sich durch einen Kredit bei einer Bank finanzieren. Daran haben die Banken zwar kaum Interesse, weil Studenten ein hohes Rückzahlungsrisiko sind und nur sehr geringfügige Kredite aufnehmen. Aber das ist Schavan egal. Sie sagte in der Welt 2005 erneut: “Studiengebühren und Studienfinanzierung müssen zusammen gesehen werden.” Und ergänzte zur Zukunft des Bafögs: “Allerdings muss das Bafög noch so lange erhalten bleiben, bis es einen tatsächlich attraktiven Markt der Bildungsfinanzierung gibt.” Man könnte nun schlußfolgern, dass wir uns gerade in der Phase “so lange” befinden und dass das Bafög nun von ihr ausgehungert wird. Im Grunde wäre es Schavan am liebsten, wenn nun langsam die Zahlen der aufgenommenen Studienkredite steigen würde und die Zahlen der Bafög-Empfänger sinken würden. Dass dies eintreten wird, ist wahrscheinlich, da sich die Studenten finanzieren müssen und sie andere Quellen benötigen, wenn es das Bafög faktisch nicht mehr gibt.
Dann könnte Schavan offiziell die neue beschriebene Linie bekannt geben, weil die Studenten das Bafög kaum nutzen und lieber auf Kredite zurückgreifen. Darauf wartet sie mit ihrer feigen Taktik des Aushungerns.

Flickr

An dieser Stelle auch mal ein Verweis auf meine aktualisierte Flickr-Seite, der ich mich ja ausführlich mit meiner neugewonnenen Zeit widmen konnte. Dazu eines meiner Lieblingsbilder, aufgenommen vor zwei Jahren am 11.06.2005.
neuemitte2.jpg

Nur so (III)

In manchen Gesprächen ist es wirklich tröstlich zu wissen, dass es andere Menschen gibt, mit denen man sich sehr gut unterhalten kann, und dass es keine ureigene Gesprächsunfähigkeit ist, die eine Unterhaltung gegen die Wand laufen lässt.

Erklärung

Nachdem ich nun gestern endlich meine Arbeit abgeben konnte, werde ich in der kommenden Zeit versuchen, diesen Blog wiederzubeleben. Noch fühle ich mich im neuen Layout wenig heimisch. Noch weiß ich gar nicht, was zu sagen übrig geblieben ist. Die Übersetzung des Gelebten in die Blogsprache erfordert viel Kraft, auch wenn das Ergebnis, die Übertragung, dann oft anders, manchmal sogar schöner, strahlt als das ursprünglich Erlebte.
Alles nun veröffentlichte befindet sich somit in der Beta-Phase.

Nur so (II)

Man erkennt, dass man in der letzten Zeit zuwenig Sport gemacht hat, sehr deutlich daran, dass die Kuchenkrümel, die sich früher über das ganze T-Shirt verteilten, jetzt nur noch an einer ganz bestimmten Stelle liegenbleiben.

Nur so

Es ist ein merkwürdiges Gefühl, seinen Schreibtisch wiederzusehen. Ich dachte ein halbes jahr lang, er wäre papierfarben.

Die Zukunft des StudiVz

StudiVz ist mir noch immer ein Rätsel. Warum sind die Studenten dort drin? Um Kontakte zu knüpfen, um sich selbst darzustellen? Das Problem ist, dass all die Kritiker und Skeptiker überhaupt nicht wissen, was im StudiVz vor sich geht. Was gibt es dort für soziale Dynamiken? Lernt überhaupt irgendjemand jemand anderen kennen? Ist das nur ein Ort des Freundesmanagements? Ein Ort, um sich ein soziales Alter Ego zu schaffen?
Heute war ich dennoch schockiert, als ich feststellte, dass auf der Startseite eine Fleischbeschau-Rubrik namens “Kennen Sie schon?” eingerichtet wurde. Dort werden Studenten aus deiner Universität mit Foto ausgestellt, vermutlich nach dem Zufallsprinzip, die du dir anschauen kannst und, wenn sie dir gefallen, zu deinen Freunden machen kannst. Das ist auf jeden Fall ein Schritt in Richtung Kontakt- und Singlebörse. Möglicherweise gab es zwischen den Freundeskreisen nicht genug Bewegung.
Noch schrecklicher ist allerdings, dass es Menschen gibt, die in der Mensa sitzen und im StudiVz surfen. Die Segnungen des W-Lan machen es möglich. Ich frage mich, ob viele StudiVz-Nutzer nicht einwilligen würden, wenn sie aufgefordert werden würden, ein biometrisches Foto von sich online zu stellen. Dann könnte man in der Mensa ein Handy-Foto von einem Vorübergehenden machen, auf den Laptop spielen und mit Hilfe der StudiVz-Gesichtsabgleich-Software herausfinden, wie derjenige heißt und welche Vorlieben er hat. Dann könnte man ihn oder sie auch gleich ansprechen, das Eis wäre sofort gebrochen, wenn man sagt: “Ich liebe auch die Gilmore Girls und habe übrigens alle unveröffentlichten Episoden bei mir zu Hause.”

Dank (und Gejammer)

An dieser Stelle muss ich nun meinen Dank an Marcus zollen, dass er mir diese neue Homepage gebastelt hat. (Inwieweit Jojo involviert war, weiß ich nicht. Wieviel Arbeit drin steckt weiß ich ebenfalls nicht.)
Ich werde jedenfalls bald wieder richtig bloggen. Vielleicht sogar mal was lustiges. Aber es ist momentan noch nicht abzusehen, ob es jemals wieder etwas zu lachen geben wird. Ich befinde mich derzeit in der typischen Phase des Magisterarbeitsprozesses, in der einem der wichtigste Teil der Arbeit absolut nichts mehr sagt und man sich fragt, warum man nur solchen Quatsch geschrieben hat. Aber in Anbetracht der Zeit muss man dies schön runterschlucken und sich darauf vorbereiten, die Arbeit einfach abzugeben.

Thüringens vergessene Postkarte

Mit freundlicher Unterstützung von Jojo präsentiere ich hier die Postkarte, die bei der Werbeaktion “Aus Thüringen kommt mehr als man denkt” vergessen wurde.

postkarte.jpg